#125 von Ambrose
So 14. Feb 2016, 14:08
Do 7 Nov 2013
von Kill Phil:

Hoffnung im Zwielicht
Die Lage auf dem Weltenschiff wurde von Minute zu Minute verzweifelter. An allen Fronten waren die Eldar mittlerweile gezwungen sich zurückzuziehen. Eine Verteidigungslinie nach der nächsten wurde durch die pure Masse und rohe Gewalt der heranstürmenden Tyraniden von Schwarmflotte Kraken förmlich hinweggefegt. Jede noch so ausgetüftelte Idee und geschicktes Manöver stellte sich als wirkungslos hinaus. Die Kriegsführung der Eldar kollabierte schließlich unter den rücksichtslosen Angriffen einer einzigen lebenden Mauer aus Klauen und Mäulern. Wo die Verteidigungslinien durchbrochen wurden, bildeten sich aus der Not der Verzweiflung heraus kleine Widerstandsnester, wo verzweifelte Anführer die letzten ihnen zur Verfügung stehenden Truppen zusammenzogen, um ihr Leben so teuer wie möglich zu verkaufen. Die noch kämpfenden Verbände der Eldar bestanden mittlerweile bereits mehr aus ihren toten Verwandten als aus den Lebenden. Phantomklingen streckten zu Dutzenden heranstürmenden Hormaganten nieder. Jeder Schlag ihrer todbringenden Klingen nimmt gleich mehreren Hormaganten das Leben. Die mächtigen Strahler der Phantomlords verdampfen ganze Rotten heranstürmender Tyraniden binnen Sekunden. Wo die Lebenden zurückweichen mussten oder bereits in Stücke gerissen am Boden lagen, weichen die Phantomkonstrukte nicht zurück und leisteten weiterhin stoischen Widerstand. Aber wo selbst mit der Zeit die mächtigen Phantomritter von ebenso großen Biotitanen der Tyraniden niedergerungen werden, kann es keinen Sieg mehr zu erringen geben.
Fassungslos fährt der Blick von Iyanna Arienal über das ganze Ausmaß der Verwüstungen. Ihr Herz wird schwer unter dem Anblick ihrer erschlagenen Brüder und Schwestern. Selbst ihre in Phantomkristallen eingeschlossenen Verwandten liegen daneben zertrümmert am Boden, ihre Seelen nun für immer verloren. Als Phantomseherin hatte sie zu jedem einzelnen eine ganz besondere Verbindung, doch nun kann sie sie nicht mehr hören. Nichts ist vor der rasenden Zerstörungskraft des Schwarms sicher. Wie ein Mahlstrom nagt dieser unendlich erscheinende Albtraum an den innersten Eingeweiden des Weltschiffs. Von den einst wunderschönen Gärten und der einzigarteigen Architektur sind nur groteske von Sporen infizierte Landschaften zurückgeblieben. Das ganze Weltenschiff scheint sich unter dieser Infektion zu verwerfen und zu leiden.
Doch dann keimt wieder Hoffnung in Iyanna auf. Sie hat Nachricht bekommen, das Prinz Yriel auf dem Weg ist. Seine Flotte liefert sich im Weltall bereits Gefechte mit den Bioschiffen der Tyraniden. Eins nach dem anderen wird unter den pfeilschnellen Angriffen von Yriels Jägern zerstört. Doch während sich im Weltall langsam das Blatt wieder für die Eldar zu wenden scheint, sind sie im Inneren der Weltenschiffs nur noch einen kleinen Schritt vom Abgrund entfernt. Die Kiefer des Verschlingers von Galaxien schließt sich immer weiter um die letzten verbliebenen Widerstandsnester. Von Kelmon fehlt jede Spur, wahrscheinlich ist er inzwischen gefallen, niemand weiß etwas genaues.
Iyannas Gedanken rasen unter Hochdruck. Sie sind Eldar, das bedeutet es muss einen Ausweg geben. Hier heute zu scheitern können sie sich nicht leisten. Dann kommt ihr der rettende Gedanke. Mit dem Mut der Verzweiflung zieht sie ihre letzten verbliebenen Truppen zusammen. An deren Spitze lässt sie den Avatar des Khaine aufmarschieren. Unter seiner kreischenden Klinge sind bereits selbst die größten monströsen Ausgeburten der Tyraniden zu Fall gebracht worden. Iyanna hatte es mit ihren eigenen Augen gesehen, wie der Avatar einen mächtigen Schwarmtyranten in einem anderen Bereich des Weltenschiffs mit einer einzigen fließenden Bewegung geköpft hatte und welchen Einfluss das auf die anderen Tyraniden das gehabt hatte. Ohne die Kontrolle des Tyranten verfielen die wieder in ihr instinkthaftes Raubtierverhalten und konnten wesentlich leichter nieder gemacht werden.
Mit dem Avatar an der Spitze hacken sich so ihre Truppen unter ihrer Führung eine blutige Schneise durch die von überall auf sie zustürmenden Tyraniden. Flankiert von den unnachgiebigen Phantomkonstrukten sind diese Kreaturen keine Gefahr für diese Gestallt gewordene Inkarnation eines uralten, nach Mord und Blut dürstenden Gottes. Ein Arkanes Relikt, aus einer fast vergessenen und verloren geglaubten Zeit der Eldar.
Iyannas Ziel ist die Kreatur die in dem Psionischen Netzwerk wie eine Spinne in dem Zentrum von ihrem Netz hocken muss. Immer wenn durch vernichtete Schwarmtyranten oder Tyraniden Krieger die Kontrolle des Schwarms an einer Stelle nachzugeben scheint, stabilisiert etwas dahinter wieder kurz darauf die nötigen Verbindungen zum Schwarmbewusstsein. Iyanna kann neben den finsteren Schatten im Warp das Schwarmbewusstsein wahrnehmen. Wie es kratzt und zerrt an ihrem Verstand. Schwächere Eldar sind bereits durch dieses Grauen das stetig in ihre Köpf sickert in den Wahnsinn getrieben worden. Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, die auf Verstand und Herz gleichermaßen abzielen. Was für ein völlig fremdartiges Bewusstsein mag sich dahinter verstecken? Iyanna kann es nicht fassen, noch begreifen, so sehr sie es auch versucht. Sobald es zu viel wird und sie das Gefühl hat den eigenen Verstand in diesem ungreifbar großen Bewusstsein zu verlieren, flüchtet sie für einen Moment in die Geisterwelt. Dort ist sie vor den sich immer weiter nach ihr ausstreckenden Klauen des Schwarmbewusstseins sicher. Und dort kann sie etwas Kraft schöpfen, fern ab des Gemetzels. Hier könnte sie bleiben, bei ihren Vorfahren und Verwandten, doch sie darf sich jetzt nicht hinreißen lassen. Die letzten Lebenden von Iyanden brauchen sie. Deshalb kämpft sie weiter. Noch ist der Moment nicht gekommen, dem bereits andere Phantomseher erlegen sind mit der Zeit. Das man nicht mehr zurückmöchte und bei den Toten bleibt. Dafür ist es Iyanna noch zu früh. Zuerst muss sie ihre Aufgabe zu Ende gebracht haben.
Unter schmerzhaften Verlusten bahnt sich Iyanna mit dem Avatar an der Spitze ihren Weg, tief hinein in diese unnachgiebige Konzentration des Schwarmbewusstseins. Ihre Kräfte schwinden dabei zunehmend, immer öfter möchte sie deshalb in die Geisterwelt abtauchen, doch kann sie es jetzt nicht mehr, da ihre Phantomkrieger ihre Unterstützung in jeder Sekunde der immer heftiger werdenden Schlacht brauchen. Die Verluste in ihren eigenen Reihen werden von Meter zu Meter den sie sich mühsam erkämpfen müssen, über Berge an Leichen von Tyraniden, immer größer. Eine Phantomklinge nach der nächsten wird niedergerungen, von einer Vielzahl von Bestien der Tyraniden. Eine Beschreibung der großen Vielzahl der unterschiedlichsten Ausgeburten des Schwarms wäre zum Scheitern verurteilt. Zu unterschiedlich sind die verschiedensten Bestien und Monstrositäten.
Als einer ihrer Phantomlords gerade eine ganze Rotte Symbionten vor ihnen ins Ziel seiner todbringenden Sternenkanone genommen hat, taucht wie aus dem Nichts ein Zoantroph auf und streckt den Phantomlord mit vernichtenden Warpblitzen, die die Luft zum knistern bringen, nieder. Der Avatar macht darauf zwar kurzen Prozess mit dieser psionischen Ausgeburt, indem er wie selbstverständlich einen Blitz in seine Richtung abgegeben mit der Klinge pariert und dann den Zoantrophen in zwei Hälften spaltet. Die um ihn herum wimmelnden Hormaganten verfallen drauf vorrübergehend in ihr primitives Verhalten und können leicht niedergemacht werden. Ein allerdings nur verschwindend kleiner Erfolg und kurzer Moment des Innehaltens, da bereits neue Wellen an Tyraniden Kreaturen über die Leichen ihrer Brüder geklettert kommen und sich Iyannas immer kleiner werdenden Truppen in den Weg werfen. Bisweilen erinnert die Taktik der Tyraniden Iyanna an Elemente die sie ab und an bei der Kriegsführung des Imperiums gesehen hatte. Stumpf und primitiv, einfach immer neue Wellen an niederen Truppen auf den Feind werfen, bis dessen Waffen leergeschossen sind oder überhitzen. Als Eldar verabscheut sie solche Taktiken zutiefst. Doch so barbarisch die Menschen bereits sind, die Tyraniden treiben diese Art Krieg zu führen förmlich auf die Spitze. Nichts scheint ihnen heilig. Es gibt kein Zögern, keine Reue, kein Innehalten. Selbst bei den brutalsten dämonischen Ausgeburten des Warp konnte sie noch nie so etwas derart Extremes beobachten. In den Augen der Tyraniden kann sie zudem keinen Hass oder Entschlossenheit, noch Überzeugung ausmachen. Da ist nur eine finstere Leere, die auf sie wieder zurückzustrahlen scheint und dabei ein Gefühl hinterlässt, das schwächere Individuen in den Selbstmord treiben könnte. Sie erblickt in diesen toten Augen einzig das Grauen und die Verzweiflung, die der Schwarm über seine Gegner bringt. Und bei ihr bleibt das ungute Gefühl zurück, das dieser Schwarm sie, die Eldar und alle anderen Völker nicht einmal als Völker begreift, sondern lediglich als Schlachtvieh. Ein Schauer jagt ihr dabei über den Rücken. Solch ungeheuerliches überhaupt zu denken, angewidert schüttelt sie den Kopf, um sich von derlei Gedanken zu befreien.
Dann trifft es Iyanna wie einen Schlag gegen den Kopf. Völlig unerwartet. Sie ist darauf in keinster Weise vorbereitet. Sie muss kämpfen nicht ohnmächtig zu werden. Dann wäre alles verloren. Das Schwarmbewusstsein ist jetzt direkt in ihrem Kopf und ein unendlicher wie auch ewiger Hunger nagt an ihrem Verstand. Es fühlt sich für Iyanna an, als würden unsichtbare Krallen ihr Gehirn von Inneren heraus langsam zerreißen. Den Grund dafür sieht sie jetzt vor sich. Ein Schwarmherrscher, so gigantisch, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen hat. Alle Geschicke des Schwarms werden direkt von ihm aus gelenkt. Er ist die ultimative Verkörperung des Schwarmbewusstseins hier vor Ort. Daran kann er jetzt keinen Zweifel mehr geben.
Sie gibt ohne zu zögern den Feuerbefehl. Das konzentrierte Feuer ihrer Truppen kann ihm allerdings nichts anhaben. Teilweise werfen sich einfach andere Tyraniden Kreaturen vor die todbringen Schüsse und die Schüsse die durchkommen, hinterlassen nicht einmal einen Kratzer in der mächtigen gepanzerten Hülle, die den Schwarmherrscher schützt. Ob diese Hülle bereits so undurchdringbar ist oder ob ein unsichtbares psionisches Schild ihn zu Schützen scheint kann sie nicht sagen. Ihr fällt es von Sekunde zu Sekunde schwerer noch die Kontrolle über sich wie auch ihre restlichen Truppen zu halten. Deshalb entschließt sie sich nun ihre letzte Karte zu spielen. Sie schickt den Avatar, welcher nur darauf gewartet hat und sogleich drohend auf den Schwarmherrscher zuschreitet, niedere Tyraniden Kreaturen dabei einfach zur Seite schiebend. Der Avatar schleudert dem Schwarmherrscher eine zornige Herausforderung brüllend zu. Dabei seine Klinge hebend zum erwarteten Duell, das das Schicksal dieser Schlacht wenden könnte. Die Zeit scheint für einen Moment stillzustehen, als diese beiden turmhoch aufragenden einzig für den Krieg geschaffenen absoluten Krieger in der um sie herum tobenden Schlacht sich gegenüberstehen. Das hitzige Flimmern der von innen heraus brennenden Rüstung des Avatar, vermischt sich dabei mit den dunklen toxischen Gasen die aus den schornsteinartigen Auswüchsen aus dem Rücken des Schwarmherrschers austreten. Für diesen einen Moment, scheint sich ein Kampf anzubahnen, wie ihn die Galaxis vielleicht das letzte Mal gesehen hat, als der Gott Imperator mit dem Verräter Horus die Klingen kreuzte.
Doch Tyraniden kämpfen weder für die Ehre, noch ist ihnen der Begriff der Feigheit bekannt. Es ist überhaupt fragwürdig, ob sie das Konzept dahinter überhaupt verstehen. Als überlegenes Super Raubtier, als das man den Schwarm der die Sterne verdunkelt bei seiner Ankunft, am ehesten noch verstehen kann, ist für solche Konzepte kein Platz. Es gibt nur einen Willen, ein Verlangen zu Fressen. Zu Verschlingen. Welten, Sternensysteme, ganze Galaxien. Alles andere ist unwichtig. Jede Taktik des Schwarms ordnet sich diesem einen eisernen Willen unter. Dazwischen scheint nichts anderes mehr zu existieren.
Die endlos erscheinende Schlachtreihe der Tyraniden teilt sich wie ein sauber zurückgezogener Vorhang. Ein perfekt miteinander kommunizierender Schwarm, der der totalen Vernichtung Platz macht. Ein Trupp aus mindestens 10 Carnifexen kommt daraus angedonnert. Die hinteren Carnifexe schieben dabei die vorderen noch an, so scheint es. Eine Art lebender riesen Rammbock. Ein einzelner Carnifex ist bereits dazu in der Lage einen Kampfpanzer umzuwerfen, wenn er in ihn hineinstürmt. Iyanna sieht bereits mit einer dunklen Vorahnung kommen was jetzt passieren wird. Aber sie kann nicht mehr eingreifen. Der Avatar tritt dieser gigantischen Welle aus dicker Panzerung, knorriger Muskulatur, Sensenklauen und Zähnen entgegen. Rückzug liegt nicht in seiner Natur. Unbeeindruckt und von innen vor brodelnder Wut kochend steht er wie ein Fels den Naturgewalten trotzend bereits. Seine kreischende Klinge schreit bereits in Erwartung des gleich nahenden blutigen Gemetzels. Eine blutige Ernte steht ihre und ihrem Herren bevor. Der Boden erbebt dabei unter den donnernden Hufen der Carnifexe, welche wie von Sinnen mit heißem Atem vorwärtsstürmen als gebe es kein Zurück mehr. Da ein Carnifex von solch einfach gestrickter Intelligenz und Auffassungsgabe ist, das er kaum dazu in der Lage ist sich überhaupt selber wahrzunehmen, ist es einzig der Wille des Schwarms der diese lebenden Vernichtungsmaschinen nach vorne peitscht.
Der erste Carnifex, der quasi die Sperrspitze des Ansturms bildet, hat keine Chance auszuweichen, als die kreischende Klinge unter einem triumphierenden Aufschrei, der tief aus der Klinge selber zu kommen scheint, den Carnifex diagonal in zwei blutige Hälften teilt. Die beiden noch unförmig vor sich hin zuckenden Hälften haben kaum den Boden berührt, da werden bereits die beiden dahinter ankommenden Carnifexe mit einer weiteren geschwungenen Bewegung der Klinge ihrer sie tragenden Gliedmaßen äußerst abrupt und brutal entledigt. Vor Wut oder Schmerz heulen die Ungeheuer auf und rutschen unkontrollierbar an je einer Seite des Avatars vorbei und krachen in eine Konstruktion der Wand dahinter, dabei so wild um sich Schlagend, dass sowohl große Wandbereiche wie auch die langen Sensenklauen der beiden Carnifexe darunter zerbrechen. Diese beispielhafte Zerstörung legt geradezu Zeugnis darüber ab, was für ungeheuerliche Kräfte sich hier gerade in Bewegung gesetzt haben. Es erscheint nur schwer vorstellbar, dass irgend ein anderes Wesen außer dem Avatar, sich so entschlossen dieser Horde an heranstürmenden Carnifexen einfach so in den Weg gestellt hätte, ohne dabei auch nur einen Schritt zurückzuweichen. Die Augen des Avatars glühen nun förmlich weiß vor lauter Mordlust.
Und dann passiert es. Der Avatar versucht noch den mittlerweile 4. Carnifex ebenso elegant niederzustrecken, doch kracht der bereits in den Avatar, bevor dieser seine Klinge entsprechend ausrichten kann. Unter der Wucht der Einschlages bricht sowohl die Panzerung des Carnifex, wie auch Teile der feurigen Rüstung des Avatars. Blut, Panzerplatten und geschmolzene Lava spritzen zu allen Seiten. Den verletzten Carnifex gerade von sich schiebend, versucht der Avatar sich wieder aufzurichten, da umringen ihn die anderen Carnifex und zermalmen ihn unter ihren mächtigen Hufen und reißen dabei große Stücke Metall und Lava aus seinem Leib, mit ihren wie im Affekt herunterrasenden Sensenklauen. Es geht dann alles sehr schnell, bis nur noch geschmolzene Lava Flecken die sich langsam in den Boden einbrennen davon Zeugen, das gerade einer der größten Verteidiger von Iyanden gefallen ist. Der Schwarmherrscher brüllt darauf geradezu triumphierend und peitscht seine Truppen nur noch entschlossener nach vorne.
Iyanna, kann und will ihren Augen nicht Glauben schenken. Es darf einfach nicht sein. Erschöpft und niedergeschlagen sinkt sie auf die Knie. Immer mehr ihrer treuen Phantomkrieger werden rings um sie herum niedergemacht. Es spielt alles keine Rolle mehr. Alle Hoffnung ist verloren. Was können die Eldar nur ausrichten gegen so viel Tod und Zerstörung? Gegen diesen Schrecken von fern ab des leeren Raums kommend kann es keinen Sieg zu erringen geben. Doch wenn bereits die Eldar hier heute versagen sollten was sollen dann noch die anderen, jüngeren Völker diesem Schrecken entgegensetzen? Diese Galaxie ist dem Untergang geweiht. Der endlose Schwarm des großen Verschlingers wird sich an dieser Galaxie laben, wie an einem großen Weidegrund und dann weiterziehen, mit nichts als Tod und Verwüstung in seinem Weg.

Epilog:
Und als bereits alle Hoffnung verloren scheint, in der dunkelsten Stunde des Weltenschiffs, greift eine Hand in der Kammer von Ulthanash nach dem Zwielichtspeer. Diese Hand gehört Prinz Yriel, der bereit ist alles zu geben, auch sein Leben wenn es sein muss, um das drohende Ende seines Volkes doch noch abzuwenden.
Mit entschlossenen Schritten, eine der tödlichsten Waffen nun in den Händen führend die die Galaxie je gesehen hat, schreitet Yriel einem Kampf entgegen, der ihr aller Schicksal heute entscheiden wird. Für Zweifel oder gar falschem Stolz ist jetzt kein Platz mehr in seinem Herzen. Er weiß was zu tun ist und ist zu allem entschlossen.
Vor seinem geistigen Auge sieht Yriel bereits den vernichtenden Stoß mit dem Zwielichtspeer, mit dem er den Schwarmherrscher niederstrecken wird. Gegen die Macht einer sterbenden Sonne, konzentriert in der Spitze dieser verfluchten Waffe wird dieses Monster keine Chance haben.
Hier und heute wird es enden.